Internationale Jugendbegegnung
Utøya 2025

Vom 19. bis 22. Juni nahmen wir als Landesjugendwerk NRW an der von den Falken NRW organisierten Bildungs- und Gedenkstättenfahrt nach Utøya teil. Gemeinsam mit rund 250 jungen Menschen reisten wir nach Norwegen, um an die Opfer des rechtsterroristischen Anschlags vom 22. Juli 2011 zu erinnern und uns mit den Themen Rechtsextremismus, Demokratie und antifaschistischem Engagement auseinanderzusetzen.
Utøya steht heute nicht nur für die Erinnerung an den Terroranschlag, bei dem 69 überwiegend junge Menschen ermordet wurden, sondern auch für Widerstand, Solidarität und demokratische Jugendarbeit. Die norwegische AUF hat die Insel bewusst als lebendigen Bildungs- und Erinnerungsort zurückgewonnen.
In Workshops, Gesprächen und beim Besuch zentraler Erinnerungsorte setzten wir uns mit rechter Gewalt, Verschwörungsideologien und der Verantwortung von Erinnerung auseinander. Gleichzeitig war die Fahrt geprägt von Austausch, Gemeinschaft und dem Gefühl, gemeinsam für eine solidarische Gesellschaft einzustehen.
Wir nehmen viele Eindrücke mit von den Geschichten der Überlebenden bis zu den Begegnungen mit engagierten jungen Menschen. Für uns bleibt klar: Erinnern heißt handeln.
„Hei, hei, på tide å stå opp og endre verden.“
„Hey, hey, time to get up and change the world.“
Israel 2019
Internationale Jugendarbeit in Form von Jugendbegegnungen ist auch ein traditionelles Arbeitsgebiet des Jugendwerkes der AWO. Basierend auf unseren Grundsätzen ist es uns wichtig über den nationalen Tellerrand hinauszuschauen und mit jungen Menschen anderer Länder und Kulturen im Sinne der Völkerverständigung und zur Überwindung von Vorurteilen in Kontakt zu treten. Hervorhebend zu nennen ist hier der über 30 jährige Austausch des BJW Niederrhein und der in 2019 neu aufgenommene Austausch des BJW OWL mit Israel. Aber auch die anderen Bezirksjugendwerks pflegen oder pflegten Kontakte z.B. nach Russland, in die Türkei, nach Marroko, Polen oder Ägypten. Nähere Informationen über aktuelle Projekte sind auf den jeweiligen Homepages der Bezirksjugendwerke veröffentlicht.


